Information für Ticketkäufer:

Aufgrund der Insolvenz der Vest im Revier GmbH ist eine Ticketerstattung nicht möglich.

Derzeit ist ein vorläufiges Insolvenzverfahren anhängig. Eine Anmeldung der Forderungen beim Insolvenzverwalter ist erst nach endgültiger Eröffnung des Insolvenzverfahrens möglich. Wann das Insolvenzverfahren eröffnet wird, kann derzeit nicht prognostiziert werden.

Da über die Ticketportale CTS (Eventim) und Ticketpay die Kundendaten zur Verfügung gestellt werden und der Insolvenzverwalter nach Eröffnung die von dort aus mitgeteilten Ticketkäufer über die Möglichkeiten der Anmeldung zur Insolvenztabelle informieren wird, ist eine Kontaktaufnahme mit dem derzeit vorläufigen Insolvenzverwalter nur zweckmäßig, wenn Sie die Tickets über einen anderen Vertriebsweg erworben haben.

Da in Insolvenzverfahren regelmäßig nur geringe Quotenzahlungen zu erwarten sind, prüfen Sie bitte selbstständig, ob gegebenenfalls über den von Ihnen ausgewählten Zahlungsweg (Kreditkarte, Paypal, etc.) ein vertraglicher Ausfallschutz besteht, den Sie in Anspruch nehmen können

Endgültiges Aus für die Arena auf Ewald

Nach der Insolvenz werden alle Konzerte und Parties abgesagt

Herten/Ruhrgebiet. Diese Worte fallen Dirk Lasarz sichtllich schwer: „Wir mussten heute morgen entscheiden, dass wir alle noch geplanten Veranstaltungen in der Arena auf Ewald absagen müssen.“ Und Frank Südfeld ergänzt: „Wir haben bis zum frühen Morgen alles versucht, um etwas zu retten. Aber als heute morgen zwei negative Nachrichten eintrafen, mussten wir einsehen, dass es keine Chance gibt, in der Arena noch etwas zu veranstalten.“ Die beiden Organisatoren schließen damit das Kapitel, auf dem ehemaligen Zechengelände in Herten-Süd das größte Public Viewing in Nordrhein-Westfalen sowie eine Vielzahl an hochkarätigen Konzerten und Parties durchzuführen.

Was ist passiert? Nachdem die beiden Geschäftsführer am Mittwoch nachmittag Insolvenz beantragen mussten, versuchten sie dennoch, den für heute geplanten Familientag, den Abendmarkt sowie die Mallorca-Party morgen zu retten. Auch der Insolvenzverwalter hatte dafür die Freigabe erteilt. Südfeld: „Wir haben es dann geschafft, auch unsere Dienstleister davon zu überzeugen, dass wir die Chance, auf diese Weise neue Einnahmen zu erzielen, nutzen sollten.“ Sofort begannen die Vorbereitungen für diese drei Veranstaltungen. „Und wenn sie gut gelaufen wären“, betont Lasarz, „gab es sogar die Chance, auch den Auftritt von Atze Schröder nächsten Donnerstag und die große Schlager-Arena am nächsten Freitag zu retten.“

Am frühen Morgen sorgten dann aber zwei unerwartete „Hiobsbotschaften“, wie es Lasarz nennt, für das endgültige Aus. Südfeld: „Mit diesen Voraussetzungen war es unmöglich, in unserer Arena noch Events durchzuführen. Das tut uns unendlich leid:“

Damit übernimmt nun der vom Landgericht Bochum bestellte Insolvenzverwalter Maximilian van Kell das Kommando. Er muss überprüfen, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wird und hat zu entscheiden, wie das verbliebene Kapital an die Gläubiger verteilt wird. Zu denen zählen nicht nur die Beschäftigten der Arena auf Ewald, sondern auch alle Dienstleister und Sponsoren. Letztlich entscheidet der Insolvenzverwalter auch darüber, ob und inwieweit Käufer, die Tickets für die nun abgesagten Veranstaltungen gekauft haben, ihr Geld zurückbekommen.

Statement der Veranstalter

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